Geschafft!

Mai 7th, 2012

Die letzten zwanzig Seiten des Notisblockes sind mit Szenen und Ideen gefüllt. ^^ Der erste Schritt ist getan. Es kann weitergehen. :)

Noch zwanzig Seiten…

Mai 3rd, 2012

Noch zwanzig leere Seiten in meinem Notizblock, den ich für mein Romanprojekt verwende. Und die werden dieses Wochenende mit Ideen vollgeschrieben. Manchmal muss man sich einfach selber ein bisschen Dampf machen. ;)

Honoré de Balzac: “Die Frau von dreißig Jahren”

April 27th, 2012

Balzac erzählt in seinem Werk “Die Frau von dreißig Jahren” die Geschichte von Julie d’Aiglemont. Diese ist unglücklich mit einem Reiteroffizier verheiratet. Von dieser Heirat hatte ihr ihr Vater sogar abgeraten, da er den zukünftigen Schwiegersohn für nicht klug genug und zu wenig ehrgeizig hielt. Allerdings setzte sich Julie in ihrer ersten Verliebtheit durch. Doch das, was ihr Vater ihr prophezeit hatte, tritt auch tatsächlich ein, und Julie verfällt neben ihrem Ehemann zusehends in Melancholie. Die Beziehung zu Lord Grenville, die zwar rein platonisch bleibt, den Julie aber über alles liebt, findet ein jähes Ende, als dieser, um Julies Ehre zu wahren, stirbt. Im Alter von dreißig Jahren beginnt Julie dann eine leidenschaftliche Affäre mit dem jungen Comte de Vandenesse. Doch diesen Fehltritt muss Julie büßen. Das erste Kind aus der Verbindung mit Vandedesse findet einen grausamen Tod. Das zweite Kind, eine Tochter, wird von Julie nach Strich und Faden verwöhnt. Die Kinder aus ihrer Ehe mit d’Aiglemont müssen hier zurückstecken, denn bei ihnen beschränkt Julie sich rein auf die Mutterpflichten. Für ihre jüngste Tochter Moina jedoch gibt sie alles auf, doch diese dankt es ihr in keinster Weise.

Interessant an diesem Buch ist, wie es Julie trotz dem Konventionen der damaligen Zeit schafft, doch ein wenig Glück zu erleben, auch wenn sie dieses nie offen ausleben kann. Hier hält Balzac seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor. Einzig und alleine die Geschichte ihrer ältesten Tochter Hélène fand ich etwas irritierend. Diese geht, da sie sich für den Tod ihres Bruders verantwortlich fühlt, mit einem wahren Mörder davon. Ihr Vater trifft Jahre später auf einem Piratenschiff auf sie. Dort herrscht sie wie eine Königin, hat nun auch Familie und bezeichnet sich selbst als frei und glücklich. Bei diesem Teil des Romans habe ich mich wirklich gefragt: “Musste das sein?” Es schien mir etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber andererseits musste es vielleicht wirklich sein. Vielleicht konnte man zu Balzacs Zeiten nur Kritik üben, wenn man sie geschickt versteckte, in diesem Fall auf einem Piratenschiff.

Markus Hengstschläger: “Die Durchschnittsfalle”

April 1st, 2012

In seinem Werk “Die Durchschnittsfalle” fragt Hengstschläger sich, was der aktuelle Boom um den Durchschnitt eigentlich zu bedeuten hat. Wieso wünscht man sich, dass die eigenen Kinder oder man selbst im Durchschnitt liegen möge(n)? Denn eigentlich bedeutet Durschnitt ja nichts Gutes. Im Gegenteil – was wir brauchen, sind Spitzenleistungen. Nur so lassen sich die Herausforderungen der Zukunft bewältigen. Deswegen plädiert Hengstschläger dafür, alle Talente und Spitzenleistungen in jedem Bereich zu fördern. Denn um zu wissen, was für die Lösung der zukünftigen Fragen notwendig ist, müssten wir wissen, wie die Zukunft aussieht. Und genau das ist unmöglich.

Das Buch ist sehr flott geschrieben. Hengstschläger stellt seine These sehr überzeugend dar und belegt sie mit allerlei Beispielen aus der Genetik, seinem eigentlichen Spezialgebiet. Doch auch dies kann er in einer Art und Weise beschreiben, dass es wirklich jeder versteht, auch wenn man nichts mit Genetik am Hut hat. ;)

Zum Abschluss möchte ich ein Beispiel aus Hengstschlägers Buch nennen, anhand dessen er seine These untermauert. Allerdings fasse ich es hier in meinen eigenen Worten zusammen und stelle es auch etwas verkürzt dar. Man möge mir verzeihen.

Man befindet sich mit einigen Kindern in einem Turnsaal. Es gilt, einen Ball zu fangen, allerdings weiß niemand, aus welcher Richtung dieser Ball kommen wird. Logisch wäre es daher, die Kinder so gut wie möglich im Turnsaal zu verteilen, denn so besteht die größte Chance, dass eines von ihnen den Ball tatsächlich fängt. Allerdings wissen wir aus der Vergangenheit, dass der Ball zehn Mal von rechts und zehn Mal von links gekommen ist. Gut, berechnen wir also den Durchschnitt daraus. Das wäre dann die Mitte. Also stellen wir alle Kinder einfach in die Mitte des Turnsaals. Nur von dort ist der Ball eigentlich nie gekommen…

erLesen

März 27th, 2012

erLesen: Ich kann diese Sendung wirklich nur ans Herz legen (alle 14 Tage, Dienstag 20:15 Uhr). Heinz Sichrovsky lädt drei Literaturschaffende zu sich ins Studio. Neben spannenden Gesprächen gibt es Literaturtipps und Buchbesprechungen (ganz witzig: die Handlung wird mit Playmobil-Figuren dargestellt). Wie gesagtt: Empfehlung!

Georg…

März 13th, 2012

Je mehr ich mit meinem Romanprojekt voranschreite, desto mehr wird mir bewusst, dass ich mir über Georg noch gar nicht so viele Gedanken gemacht habe. Sicher, ich weiß, wie er aussieht, wie sein Charakter ist, aber ich bin mir noch nicht sicher, welche Rolle genau er spielen soll. Er ist Johanns Sohn, damit ist er wichtig, aber wie sich diese Wichtigkeit zeigen soll, ist mir noch nicht klar.
Ursprünglich war es vorgesehen, dass er und meine Protagonistin ein Paar werden, doch irgendwie passt das nicht mehr. Zu schnulzig, zu typisch, zumindest meiner Ansicht nach. Es braucht ja nicht jeder Roman eine Liebesgeschichte. Oder etwa doch?
Ich möchte vielmehr, dass er und meine Protagonistin zusammenwachsen, aber eben aus einem anderen Grund als Liebe. Ob das funktionieren kann? Ich werde es herausfinden…

Theodor Fontane: Frau Jenny Treibel

Februar 4th, 2012

Jenny Treibel, geborene Bürstenbinder, hat es geschafft. Sie ist dem Laden ihres Vaters entkommen und zur Kommerzienrätin aufgestiegen. Stand und Ansehen haben ihr offensichtlich mehr gegolten als ihre Liebe zu Professor Schmidt. Doch ihre hart erabeitete Stellung gönnt sie nicht jedem. So gilt es, mit allen Mitteln zu verhindern, dass Corinna, die Tochter des Professors, ebenso einen gesellschaftlichen Aufstieg erlebt, indem sie Jennys Sohn Leopold heiratet. Doch Corinna hat sich eben das in den Kopf gesetzt. Doch Leopold erweist sich als nicht so durchsetzungsfähig, wie sie dachte. Letzten Endes gibt sie auf und wendet sich demjenigen zu, dem tatsächlich ihr Herz gehört, und geht so den umgekehrten Weg, den dereinst Jenny Treibel gewählt hatte.

Ich habe mir dieses Werk vor Kurzem zu Gemüte geführt. Ich mag Theodor Fontane ja prinzipiell sehr gerne und habe das Buch mit Genuss gelesen. Ich liebe es, in alte Zeiten “abzutauchen”. Vor allem hat es mir gefallen, wie Jenny Treibel selbst dargestellt wurde. Selbst ein Emporkömmling, wenn man so will, versucht sie mit allen Mitteln, Corinna eben diesen Weg zu versperren, damit nicht einmal das kleinste bisschen Schatten auf das Ansehen ihrer Familie fällt. Ein interessanter Charakter, dessen Verhalten doch immer so dargestellt wird, dass es nachvollziehbar bleibt. Da könnte ich mir eine Scheibe abschneiden. ;)

Meine Vorsätze für 2012

Januar 2nd, 2012
  • Mehr schreiben. (Da ich nicht sage, wie viel mehr, wie viele Seite genau oder dergleichen, ist die Angabe relativ. Da kann nichts schiefgehen. ;) )
  • Meine Homepage komplett überarbeiten.
  • Mein Fantasyromanprojekt in einer eigenen Unterseite veröffentlichen. (Ich finde, gerade für das Fantasygenre ist eine Homepage das geeignete Medium. Mal sehen, ob das so wird, wie ich mir das vorstelle.)
  • Meine Gedichte bekommen ebenfalls eine eigene Unterseite.
  • Fleißiger bloggen. (Wieder so was Relatives. ;) )
  • Mehr lesen.

Tja, ich denke, damit habe ich mir für den Anfang mal genug vorgenommen.

In diesem Sinne: Euch allen nur das Beste im Neuen Jahr!

Ein Gespräch…

Dezember 26th, 2011

…das so vielleicht oder vielleicht auch nicht stattgefunden hat.

Ich bin auf dem Weg in eines meiner Lieblingsbuchgeschäfte. Mein Handy läutet. Es ist meine Oma.
“Wo bist du?”
“Auf dem Weg in ein Buchgeschäft.”
“Was wärst du ohne deine Bücher!”
Ich überlege. “Ein anderer Mensch.”

Der erste Facebook-Roman

Dezember 16th, 2011

Social Media bietet offensichtlich neue Möglichkeiten für Autoren. ;)

Wenn alle mitzwirbeln – der erste Facebook-Roman

Wäre sicher mal interessant auszutesten.